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Das Jeanne d'Arc Syndrom

Die Heilige Johanna. Jeanne d’Arc. Die Jungfrau von Orleans – eine Figur mit vielen Namen und noch mehr Projektionen. Heldin, Heilige, politische Ikone, feministische Galionsfigur. Sie steht für den Traum einer besseren Welt und für eine junge Frau, zerrissen zwischen Glauben, Zweifel und Selbstbehauptung. Ihr Mythos gehört zu den unverwüstlichen Stoffen der Theatergeschichte: Schiller, Shaw und Brecht haben ihn bearbeitet – nun auch das Theaterensemble «inSzenario» der Kanti Wattwil.

Im ersten Teil wird die Geschichte der Bauerntochter aus Lothringen in einer Textfassung von Regisseurin Barbara Bucher kompakt erzählt. Im zweiten Teil öffnet sich der Blick: Der Autor Michael Hasenfuss verknüpft neun Frauenbiografien von der Antike bis heute, deren Schicksale verblüffende Parallelen zu Jeanne d’Arc aufweisen – und stellvertretend für unzählige vergessene Frauen stehen.

 

«Das Jeanne d’Arc Syndrom» ist eine musikalische, sensible Inszenierung über Ideale und Identität, Macht und Ohnmacht und die Frage, was ein einzelner Mensch in einer chaotischen Welt bewirken kann. Nach Produktionen wie «PEST», «AMADEUS», «Fairy Tales Reloaded», «WOMO» und «König UBU» bringt «inSzenario» das Stück in eigener Bearbeitung auf die Bühne der Bahnhalle Lichtensteig (Chössi Theater).

Es gibt 4 Vorstellungen vom 22. bis 25. April 2026. Untenstehend geht es zur Ticketbuchung für "inSzenario" der Kanti Wattwil.

Eine alte Empörung neu erzählt
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